Stress ist ein meistverbreitetes Problem.
Fast 50% der Arbeitnehmer in Deutschland klagt über psychische Belastungen durch Termindruck, zu grosses Arbeitpensum, Mehrfachbelastung im Job und Familie, aber auch durch die Verlustangst des Arbeitsplatzes.
In einer repräsentativen Forsa-Umfrage haben fast 60 Prozent der Deutschen angegeben, dass sie in Zukunft Stress vermeiden oder deutlich reduzieren wollen. Als wichtige Maßnahmen zum Stressabbau nannte man: Mehr Sport zu treiben (50 %) und vor allem mehr Zeit mit der Familie und den Freunden zu verbringen (51 %).
Viele Jahre war es fast modern und wurde als Zeichen einer erfolgreichen Karriere gewertet, wenn jemand über Stress im Arbeitsleben sprach.
Inzwischen hat sich das deutlich gewandelt und die Menschen erkennen immer mehr, dass eine zu starke Belastung chronischen Stress auslöst. Eine der Hauptbeschwerden neben einer Vielzahl psychischen Auswirkungen sind Rücken- und Kopfschmerzen (Die Last die ich zu tragen habe). Stress verursacht teilweise so starke Rückenschmerzen, dass nicht mal mehr an eine sportliche Betätigung als Ausgleich zu denken ist.
Die Reaktionen auf Stress sind sehr unterschiedlich und hängen stark vom Persönlichkeitstyp ab. Gewissenhafte Persönlichkeiten oder Menschen mit dem sogenannten Helfersyndrom sind besonders gefährdet. Typisches Kennzeichen eines Helfersyndroms ist, wenn die Balance zwischen Geben und Nehmen aus dem Gleichgewicht gerät. Das Geben überwiegt das Nehmen. Im Vordergrund steht die Retterrolle. Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom geht es nicht mehr um die wirklichen Bedürfnisse der anderen, sondern um die Stärkung der eigenen Anerkennung durch – meist – ungefragte Hilfe.
Kommt noch zusätzlich zum Helfersyndrom ein hoher Anteil an Perfektionismus dazu, ist die Gefahr des Burnouts schon fast sicher prognostizierbar. Perfektionisten brauchen stets 120 Prozent.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie ihre Vorstellungen von Genauigkeit nicht realisieren können, strengen sich ständig mehr an und ihre Batterie läuft langsam leer. Es entsteht ein Kreislauf – je weniger Sie zustande bringen, umso mehr strengen Sie sich an, umso mehr entleert sich ihr Akku und umso eher kommt es zum Burnoutsyndrom.
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Mehr dazu finden Sie unter:
http://freeforlife.de/burnout
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