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Kopf – Schuppen
Abhilfe für Kopf – Schuppen
1674 Tagen
Kopf – Schuppen sind das Ergebnis eines ganz normalen Vorganges, der unzählige Male im menschlichen Leben abläuft. Unsere Haut, unser Körper- ja all unsere Zellen erneuern sich ständig. Bei der Haut werden alte Zellen nach oben transportiert und verhornen an der Oberfläche. Das dauert cirka 28 Tage und wird als Abschilferung bezeichnet. Im Normalfall bemerkt diesen Ablauf niemand, weil die Zellen so winzig klein sind, dass man sie nur unter dem Mikroskop sieht.
Auch wenn es dieBetroffenen nicht glauben können: Es ist wichtig, dass es Schuppen gibt.
Was verursacht Schuppen?
Bei den sichtbaren Schuppen läuft etwas schief. Der Abschilferungsprozess ist dann extrem beschleunigt. Dadurch sind die Hornschichtzellen nicht ausgereift, verfügen noch über eine Art Kleber, sodass viele Zellen zusammenkleben. So entstehen dann diese hässlichen, großen Schuppen. Und es wird zur Plage.
Meistens werden Schuppen durch den Hefepilz Malassezia furfur verursacht. Er kommt in der Bakterien-Flora jeder Kopfhaut vor, kann aber durch trockene Heizungsluft, Stress, durch aggressive Haarpflegemittel, durch Stoffwechsel- und Hormon- Störungen stark vermehrt vorkommen.
Auch eine übertriebene Haarpflege mit falschen Mitteln, zu oft Haarewaschen mit aggressiven Anti-Schuppen-Shampoos reizt die Haut zusätzlich, dass dann Juckreiz hinzukommt und zu schuppen beginnt. Es könnte aber auch der Lebensstil die Ursache sein, dass man Schuppen bekommt. Zu langes Arbeiten, zu viele Feste feiern, wenig Schlaf und einseitige Ernährung können ebenso Schuppen hervorrufen.
Zusätzlich zu einer gezielten Behandlung sollten Sie folgende Tipps befolgen:
- Genügend Schlaf.
- Ernähren Sie sich ausgewogen, vielseitig und mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Achten Sie vor allem auf das Spurenelement Zink. Es ist in Haferflocken, Meeresfisch, Austern, Vollkornprodukten und Hühnerfleisch.
- Wenn Sie gerade eine Diät durchführen und Schuppen bekommen, dann hören Sie sofort auf.
- Bemühen Sie sich, alle Probleme zu lösen, die Ihre Seele belasten. Wenn Stress und Ängste oder Ärger Ihr Leben beherrschen, müssen Sie nachdenken, was man ändern kann.
- Entspannen Sie in der Freizeit. Legen Sie sich in die Badewanne oder suchen Sie andere Möglichkeiten, abzuschalten: Meditation, Autogenes Training, Yoga.
- Gehen Sie besonders sorgsam mit Ihren Haaren um. Alle Kämme und Bürsten sauberhalten. Regelmäßige Reinigung der Hüte, Mützen, Kappen, Kopftücher, Stirnbänder und Schmuckkämme ist angesagt.
- Bevor Sie die Haare mit Schampoo waschen, vorher gründlich mit Wasser spülen, um die Schuppen, so gut es geht, zu entfernen.
- Die Wassertemperatur beim Haarewaschen sollte nicht heiß, sondern nur lauwarm sein. Heißes Wasser entzieht der Haut zusätzlich das Fett.
- Auch beim Föhnen sorgsam und nicht zu heiß. Besser wäre Lufttrocknen.
- Nach dem Waschen immer gut und lange mit Wasser ausspülen. Restbestände von Shampoos können wiederum Schuppen anregen.
- Besonders abzuraten, ist von Haarwäsche mit herkömmlicher Seife. Seifenreste, die zurückbleiben, reizen die Kopfhaut und fördern die Schuppenbildung.
- Keine Metallborsten bzw. zu spitze Borsten beim Kämmen und Bürsten.
Nutzen wir die Kraft von ganz bestimmten Heilkräutern. Da gibt es zwei „sanfte“ Schuppen-Kuren auf natürlicher Kräuterbasis entwickelt von Hademar Bankhofer:
1. Schuppen-Kur
Bei trockenen Schuppen ohne Rötungen auf der Kopfhaut ist das beste Mittel aus der Natur die Huflattich-Lotion und ein Huflattich-Shampoo ( aus der Apotheke ). Beide enthalten neben dem reizmildernden und entzündungshemmenden Huflattich ätherische Öle aus der Klettenwurzel und Zitronenmelisse. Die Klettenwurzel wirkt reizhemmend, die Zitronenmelisse beruhigt die Kopfhaut.
Wichtig bei der Anwendung:
Nicht zuviel vom Shampoo verwenden, höchstens eine Portion in der Größe einer Walnuss, bei kurzem Haar genügt die einer Haselnuss. Beim Ausspülen sollte man zwei Mal soviel Zeit verwenden, wie man das Shampoo einmassiert hat. Speziell in der Schuppen-Kur ist darauf zu achten, dass keine Reste vom Schampoo zurückbleiben.
Bei Anwendung eines Anti-Schuppen-Shampoos, ist es länger als normal einzumassieren. Nur so können die Inhaltstoffe der Heilkräuter sich richtig entfalten!
2. Schuppen-Kur
Bei fettigen, groben, stark anhaftenden Schuppen mit Rötungen und Juckreiz wirkt am Besten ein Weidenteer-Shampoo aus der Apotheke. Das Weidenteeröl ist mit Thymianöl, Schwefel und Salicylsäure kombiniert. Das Shampoo löst die Schuppen sanft von der Kopfhaut, wirkt antiseptisch und stoppt die Überproduktion der Talgdrüsen.
Bereits nach 6 Mal Waschen mit dem Huflattich-Shampoo und intensivem Einmassieren des Shampoos ist die Schuppenmenge oft innerhalb von zwei Wochen um zwei Drittel reduziert. Bei den schwerer zu behandelnden fettigen Schuppen gibt es nach 3 Wochen Pflege mit Weidenteer-Shampoo ebenso starken und sichtbaren Erfolg. Noch schneller sind die Schuppen oft beseitigt, wenn zum Weidenteer-Shampoo dazu noch eine Huflattich-Lotion bei der Haarpflege eingesetzt wurde. Wichtig ist, dass die Heilkräuter für die Schppen Kur aus biologischem Anbau kommen.